Schwarzer Knoblauch

Eine schwarze Zehe besitzt in etwa so viel Energie wie eine Knolle herkömmlicher, nicht fermentierter Knoblauch. Darüber hinaus kann er zu einer normalen Herzfunktion beitragen, die Bildung roter Blutkörperchen unterstützen, Müdigkeit und Ermüdungserscheinungen verringern und die Zellen vor oxidativem Stress schützen.

Schwarzer Knoblauch wirkt sich sehr gut auf Herz und Blutgefässe aus und gilt in der Naturheilkunde daher als Hausmittel gegen Arteriosklerose. Zusätzlich zeigen die schwarzen Zehen eine entgiftende Wirkung und schützen so Ihre Leber vor Giftstoffen

  • Zum Schutz vor oder zur diätetischen Unterstützung bei Arteriosklerose und damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall

  • Zum Schutz vor oder zur diätetischen Unterstützung bei Zivilisationskrankeiten (hohe Blutfettwerte, Diabetes, Krebserkrankungen, rheumatischen Erkrankungen, Reizdarmbeschwerden)

  • Zum Schutz vor oder zur diätetischen Unterstützung bei Erkältungskrankheiten

  • Zum Schutz vor oder zur diätetischen Unterstützung bei Alzheimer-Demenz (klinische Studien fehlen)

  • Zur Ausleitung von Schwermetall-Umweltgiften

 

Magen-Darmkrebs

Darmkrebs gehört zu den häufigen Krebsarten, begünstigt durch Übergewicht, Bewegungsarmut, hohem Fleisch- und Alkoholkonsum und geringer Zufuhr an Pflanzenfasern (Baena und Salinas, 2015). Frühere systematische Reviews wiesen auf einen Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr von Zwiebel- gemüse und einem geringeren Auftreten von Krebskrankheiten im Bauchraum (Raghu et al., 2012). Dies wurde auch in einer neueren Studie, in die 23 Fall-Kontroll-Studien und 4 prospektive Kohortenstudien einbezogen wurden, bestätigt (Turati et al., 2015). Dagegen steht eine Meta-Analyse aus 5 prospektiven Studien, die kein reduziertes Krebsrisiko bei Zufuhr von rohem Knoblauch oder von Knoblauchprodukten erkennen liess (Hu et al., 2014). Eine Senkung des Krebsrisikos liess sich auch nicht in einem kürzlich ver- öffentlichten Update, in dem die Daten von 7 Kohortenstudien und 7 Fall-Kontrollstudien gepoolt wurden, erkennen (Chiavarini et al., 2015) und in der Meta-Analyse von Zhu et al. (2014). Obwohl 7 der 10 Studien die Zufuhr grosser Mengen an Zwiebelgemüse bei Magenkrebs favorisieren, bleibt es weiteren Studien vorbehalten, die Evidenz der Anti-Darmkrebs-Wirksamkeit von Zubereitungen aus Knoblauch zu klären (Zhou et al., 2011, Guercio et al., 2014). Eine randomisierte plazebokontrollierte Doppelblindstudie weist darauf hin, dass bei Patienten im terminalen Stadium einer Krebskrankheit zwar kein Unterschied in der Lebensqualität festgestellt werden konnte, die Anzahl der «natürlichen Killerzellen» im weissen Blutbild aber signifikant vermehrt war (Ishikawa et al., 2006).

Aus einer plazebokontrollierten prospektiven Studie mit 3365 Patienten geht hervor, dass weder Zube- reitungen aus Knoblauch noch eine Kombination aus Vitamin C und E bzw. Selen vor der Kanzerogenität einer Helicobacterinfektion schützte (You et al., 2006).

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